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Staatswappen
Co-präsentiert von
WirtschaftsBlatt
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
Wirtschaftskammer Österreich
Leitbetriebe Austria

Weitere Statements zu diesem Projekt:
Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend
Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend
Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
MR Dr. Gerhard Pöltl, Koordinator der Sektion I/9 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit

Dr. Christoph Leitl, Präsident der österreichischen Wirtschaftskammer

Außergewöhnliche betriebliche Leistungen bedürfen besonderer Auszeichnungen:
Das österreichische Staatswappen ziert nicht nur Unternehmen, die äußerst erfolgreich wirtschaften, sondern die sich auch um den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich verdient gemacht haben.

Und das ist in meinen Augen besonders wichtig: Seit nunmehr drei Jahren propagieren wir die "Corporate Social Responsibility" kurz CSR, also das Konzept zur Umsetzung der sozialen Verantwortung in der Unternehmensstrategie. Die Betriebe erkennen nämlich immer deutlicher, dass verantwortliches Verhalten zu nachhaltigem Unternehmenserfolg führt. Die Einhaltung bestimmter Standards wird von Mitarbeitern, Kunden, langfristig orientierten Aktionären und der Öffentlichkeit immer stärker gefordert.

Reiner ökonomischer Erfolg bringt kurzfristige Gewinne und ausgezeichnete Bilanzen. Der Dialog mit dem unternehmerischen Umfeld und den Mitarbeitern, das Denken in ganzheitlichen Kategorien auf den verschiedenen Einflussebenen - lokal, regional und international - trägt zusätzlich zum Gelingen sozial nachhaltiger Marktwirtschaft bei.

Auszeichnung für Leistung Das Staatswappen trägt diesen Überlegungen Rechnung. Aus den Verleihungen der letzten Jahre zeigt sich, dass nicht nur die Großen sich dieses Staatswappen verdienen. Es sind die KMU´s, die außergewöhnliche Leistungen im Sinne der österreichischen Wirtschaft erbringen. Die Ausgezeichneten sind dabei so vielfältig wie die heimische Wirtschaft selbst und finden sich in allen Branchen: Traditionsbetriebe, Innovationsschmieden und Dienstleistungskaiser. Und diese Betriebe sind es schlussendlich, die internationale Aushängeschilder unserer Wirtschaft sind. Denn sie sind es, die durch ihre Wettbewerbskraft, ihre soziale Verantwortung und ihren Ideenreichtum anderen Unternehmen einen Schritt voraus sind.

Dass wir aktuell in unserer Werbekampagne "den KMU" propagieren, hat einen klaren Hintergrund: Österreich hat rund 360.000 gewerbliche Unternehmen. 99,6 Prozent davon sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie beschäftigen 1,85 Millionen Mitarbeiter und tragen 56 Prozent zur gesamten Wertschöpfung bei. Und: Sie sind Österreichs Wachstumsmotor.

Auf den KMU liegt aber derzeit eine große Last: Sie müssen den größten Anteil der Steuern in unserem Land tragen. 70% der Einkommens- und Verbrauchssteuern werden z.B. von Handwerks- und Gewerbebetrieben gezahlt. Damit die heimischen KMU ihr Potenzial wirklich voll nützen können, müssen sie dringend entlastet werden. Deshalb fordern die Wirtschaftskammern Österreichs: Steuerentlastung für kleine und mittlere Unternehmen!

Staatswappen für Lehrlingsbetriebe
Besonders freut mich, dass Betriebe in den letzten Jahren auch für ihre Anstrengungen in der Lehrlingsausbildung mit dem Staatswappen ausgezeichnet wurden. Wir honorieren damit nämlich die Investitionen der Betriebe, die von ihnen in die Zukunft gemacht werden. Jene Lehrlinge nämlich, in die die Betriebe ein hohes Maß an Zeit, Wissen und Kapital investieren, sind die hochqualifizierten Mitarbeiter von morgen. Seit 1993 wird das Staatswappen in diesem Bereich verliehen und nahezu 200 Betriebe haben in diesen 13 Jahren die Berechtigung zur Führung dieser Auszeichnung erhalten. Und wiederum sind es zu einem großen Teil die KMU´s, die ihren Beitrag zu einer profunden Lehrlingsausbildung leisten. Sie haben erkannt, dass die jungen Menschen von heute das Potenzial der Gesellschaft und der Betriebe von morgen sind.

Vor diesem Hintergrund denke ich, dass auch weiterhin viele heimische Betriebe ein Staatswappen verliehen bekommen. Es ist eine besondere Auszeichnung für besondere Leistungen, die nicht hoch genug honoriert werden können.

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